Bis zu 70% Effizienzgewinn möglich: Deloitte untersucht Effizienzpotenziale von Mieter-Apps für die Wohnungswirtschaft anhand von Allthings Daten

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Mieter-Apps sollen nicht nur die Mieterkommunikation verbessern und damit die Kundenzufriedenheit steigern, sondern auch die Arbeitsabläufe optimieren. Deloitte geht in einer Modellrechnung der Frage nach, ob Mieter-Apps die Prozesseffizienz in Wohnungsunternehmen erhöhen können. Die Ergebnisse, welche auf anonymisierten Nutzungsdaten von Allthings beruhen, belegen Zeiteinsparungen von bis zu 70%.

Auch wenn die Digitalisierung der Immobilienwirtschaft zögerlich begonnen hat, steigt seit 2016 die Anzahl der Wohnungsunternehmen, die Mieter-Apps in ihre Abläufe integrieren. Deloitte nahm dies als Anlass, um zu untersuchen, ob die Entlastung von Mitarbeitern eines Wohnungsunternehmens durch den Einsatz einer Mieter-App quantifiziert werden kann.

Die Ergebnisse der Untersuchung, welche mit Daten von Allthings (www.allthings.me) durchgeführt wurde, belegen: Verläuft die Kommunikation zwischen Mieter und Verwalter über das Service Center der Mieter-App, kann der Arbeitsaufwand eines Mitarbeiters aus dem operativen Bereich pro Schadensfall mit Handwerkerkopplung auf ein Drittel reduziert werden. Die Bearbeitungszeit sinkt von durchschnittlich 94 Minuten auf 30 Minuten. Auf das Jahr hochgerechnet bedeutet das eine Einsparung von rund 2.500 Arbeitstagen bei einem Wohnungsunternehmen mit 30.000 Wohnungen. Hinzu kommt die Möglichkeit alle betroffenen Mieter proaktiv und in Echtzeit über einen eingegangenen Schadensfall oder weitere Neuerungen zu informieren. Das verringert zusätzlich den Kommunikationsaufwand und wirkt sich vor allem positiv auf die Kundenzufriedenheit aus.

„Die Ergebnisse der Modellrechnung zeigen: im Idealfall kann die Zeit, die ein Mitarbeiter mit der Bearbeitung eines gemeldeten Vorgangs verbringt, durch den Einsatz eines mobilen Service Centers um rund 70% gesenkt werden. Für Wohnungsunternehmen bedeutet das erhebliche Ressourceneinsparungen bzw. freiwerdende Personalkapazität, die für Themen mit echtem Mehrwert für die Kunden eingesetzt werden kann”, äußert sich Dr. Tobias Scheinert, Head of Finance and Analytics von Allthings.

Jörg von Ditfurth, Lead Partner Real Estate Consulting von Deloitte sagt: „Die Daten von Allthings zu den per Mieter-App kommunizierten Themen legen nahe, dass gut genutzte Mieter-Apps bereits mit den heutigen Funktionen erkennbar die Prozesseffizienz steigern. Das ist neben erhöhter Kundenzufriedenheit, gesteigerter Transparenz und der Möglichkeit weiterer digitalen Services nur einer der Vorteile.“

Alle Erkenntnisse von Deloitte können hier heruntergeladen werden.

 

Up to 70% efficiency gain possible: Deloitte examines the efficiency potential of tenant apps for the housing industry based on data provided by Allthings

Tenant apps are not only designed to improve tenant communication and achieve a corresponding boost in customer satisfaction, but to optimize workflows as well. Deloitte uses a model calculation to examine whether tenant apps can increase process efficiency in housing companies. The results, which are based anonymized usage data from Allthings, reveal time savings of up to 70%.

Despite the fact that the digitization of the real estate industry has gotten off to a slow start, the number of housing companies that integrate tenant apps into their processes has been on the rise since 2016. This trend has prompted Deloitte to examine whether it might be possible to quantify the amount of time saved by housing company employees when using a tenant app.

The results of the study, which was carried out on the basis of data provided by Allthings (www.allthings.me), reveal: If communication between tenants and administrators takes place via the service center of the tenant app, an operational employee’s workload can be reduced to one third of the normal time required per incident involving a craftsman. Processing time decreases from an average of 94 minutes to 30 minutes. Projected over the course of a year, this translates to savings of around 2,500 working days for a housing company with 30,000 apartments. What’s more, all tenants can be informed proactively and in real time of any damage affecting them or other news. That not only reduces the amount of time required for communication-related activities but also has a particularly positive impact on customer satisfaction.

“The results of the model calculation show: ideally, the amount of time an employee spends processing a reported activity can be reduced by around 70% through the use of a mobile service center. For housing companies, this means considerable savings in terms of resources and freed-up staff capacity, which can then be used to address issues that offer real added value for customers,“ says Dr. Tobias Scheinert, Head of Finance and Analytics at Allthings.

According to Jörg von Ditfurth, Lead Partner Real Estate Consulting at Deloitte, „Allthings‘ data on the topics communicated via the tenant app suggests that the features currently available on well-used tenant apps are already achieving appreciable increases in process efficiency. This is just one of the advantages, along with increased customer satisfaction, greater transparency and the possibility of adding additional digital services.“

All of Deloitte’s findings can be downloaded here.

Thomas Ulrich

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