Dafür braucht es keinen Property Manager

Markus Gerharz von der Zeitschrift Immobilienmanager hat unseren CEO Stefan Zanetti zu einigen aktuellen Themen interviewt. das volle Interview inkl. Bildmaterial findet sich hier: http://www.immobilienmanager.de/multi-tenant-objekte-bieten-sich-an/150/45880/?xing_share=news

Herr Zanetti, Apps auf der Allthings-Plattform richten sich explizit auch an Eigentümer und Asset Manager. Welchen Nutzen können Sie dieser Gruppe bieten?
Stefan Zanetti: Asset Manager wollen in erster Linie den Wert ihrer Immobilie erhöhen. Über die App können sie Nutzern mehr Services anbieten und somit höhere Einnahmen generieren. Außerdem wollen sie den operativen Betrieb neu definieren und über eine digitale Plattform Prozesse mit externen Dienstleistern vereinheitlichen und verschlanken. Und nicht zuletzt können sie die gesammelten Daten auswerten, um etwa drohende Leerstände frühzeitig zu erkennen.

Wie hoch ist der Anteil der Prozesse, die sich automatisieren lassen?
Stefan Zanetti: Der liegt im Property Management sicher bei 80 Prozent. Um einen Schlüssel für einen Mieter nachmachen zu lassen oder einen Termin mit einem Handwerker auszumachen, braucht es mittelfristig keinen Property Manager. Das lässt sich über klar definierte, automatisierte Abläufe und über Bots regeln. Erreichbarkeit und Qualität steigen und der Property Manager gewinnt Zeit, sich um die Dinge zu kümmern, die sich nicht automatisieren lassen.

Stefan Zanetti von Allthings über die gleichnamige Plattform: „Multi-Tenant-Objekte bieten sich an“

Aber wollen die Mieter nicht doch lieber mit einem echten Menschen reden?
Stefan Zanetti: Mieter wollen vor allem, dass ihr Problem schnell und gut gelöst wird. Die Endkunden stehen solchen Apps schon sehr offen gegenüber: 90 Prozent der Nutzer sagen „ja“ zu einer App für ihre Immobilie. Allerdings haben wir gemerkt, dass das Mindsetting sehr wichtig ist. Apps auf der Allthings-Plattform positionieren wir bewusst als App zu Deinem Zuhause oder zu Deinem Arbeitsumfeld, mit einem umfassenden, nutzerorientierten Service-Umfang. Administrativ ausgerichtete Mieterportale generieren keine Frequenz und werden von den Nutzern vergessen.

Für welche Asset-Klassen eignen sich die Apps?
Stefan Zanetti: Begonnen haben wir in Wohnimmobilien, aber wir sind schnell in andere Klassen hineingewachsen. Besonders bieten sich alle Multi-Tenant-Objekte an. Das kann ein Büroturm oder ein Gewerbepark sein, aber auch Shoppingcenter sind ideal. Die Allthings-Plattform haben wir modular gebaut – so können wir auf die unterschiedlichen Bedürfnisse einzelner Klassen und Immobilien eingehen und trotzdem alles auf einer Plattform halten.

Ihre Ansprechpartner sind Projektentwickler, Asset Manager und Immobilienverwalter. Wie  unterscheidet sich deren Motivation?
Stefan Zanetti : In Summe bedienen wir drei große Geschäftsziele: Wir machen Immobilien wertvoller durch digitale Mehrwertdienste, wir erhöhen die Effizienz und Qualität im operativen Betrieb von Immobilien, und wir schaffen Transparenz als Basis für weitere Optimierung. Darin gibt es jeweils Subziele. Bis dato sehen wir etwa zehn verschiedene Motivationen, die unsere Kunden bewegen. Grob zusammengefasst legen Asset Manager und Entwickler mehr Gewicht auf die Mehrwert- und Transparenzdimensionen, Verwalter setzen schwerpunktmäßig auf Effizienz.

gregorkaelin

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