Was Mieter und Mieterinnen wollen: digitale Service-Präferenzen für zuhause

Dieser Frage ist das Mobiliar Lab für Analytik an der ETH Zürich zusammen mit dem ETH Software-Spin-off Allthings auf den Grund gegangen.

Die 1000 befragten Mieterinnen und Mieter aus der Deutsch- und Westschweiz wurden mit rund 30 möglichen Bedürfnissen aus den Themenbereichen Wohnungsdokumentation, Komfort, Nachhaltigkeit, Problembehebung und Nachbarschaft konfrontiert.

Von der Suche nach Gebrauchsanweisungen über Energiesparmöglichkeiten bis hin zur Kontaktaufnahme mit der Verwaltung oder den Nachbarn: Die repräsentative Studie untersuchte, welche Aufgaben im Zusammenhang mit diesen Bedürfnissen die Befragten heute bereits ausführen und für welche sie gerne digitale Services nutzen würden.

Themen zu Nachhaltigkeit besonders beliebt

Fazit: Das grösste Potenzial an digitaler Unterstützung ist im Bereich Nachhaltigkeit vorhanden. Vier der fünf am besten bewerteten Services stammen aus diesem Gebiet: Energieverbrauch und Nebenkosten kontrollieren, Tipps zu Energiesparmöglichkeiten sowie die Bestellung lokal produzierter Produkte. Ebenfalls auf grosse Resonanz stossen digitale Dienste im Bereich Wohnungsdokumentation und Problembehebung.

Grundsätzlich würden die meisten der Befragten die beschriebenen Dienstleistungen öfter nutzen, wenn diese digital verfügbar wären. Rund die Hälfte aller Befragten wäre ausserdem bereit, für solche Services zu bezahlen. Und diese Zahlen würden weiter ansteigen, denn die Studie zeigt: je mehr Erfahrung die Befragten mit digitalen Services haben, umso attraktiver schätzen Sie diese ein.

Nachfrage vorhanden

«Digitale Services durchdringen mittlerweile viele Lebensbereiche», sagt Stefan Zanetti, CEO und Gründer der Firma Allthings. «Rund um Immobilien und ein besseres Leben zu Hause gibt es allerdings vergleichsweise wenige digitale Angebote. Unsere Studie hat gezeigt, dass eine breite Nachfrage seitens der Mieterinnen und Mieter vorhanden ist.»

Die Mobiliar will mit ihrem Engagement im Bereich Wohnen und Zusammenleben die hohe Lebensqualität in der Schweiz fördern. «Wir wollen herausfinden, welche Bedürfnisse die Bevölkerung in den eigenen vier Wänden hat, und wie sich diese entwickeln», erklärt Gundula Heinatz Bürki, Leiterin des Mobiliar Labs für Analytik an der ETH Zürich. «Die Erkenntnisse der Studie sollen dazu beitragen, das Wohnen und Zusammenleben besser zu machen.»

Hier finden Sie die detaillierten Studienergebnisse:

Deutsche Version: http://mobilab.ch.autoidlabs.nine.ch/wp-content/uploads/2015/03/Digitale_Wohnservices_f%C3%BCr_Mieter.pdf

Französische Version: http://mobilab.ch.autoidlabs.nine.ch/wp-content/uploads/2015/03/Services_num%C3%A9riques_pour_les_locataires.pdf

gregorkaelin

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